
Glück
Keine Pflicht wird so sehr vernachlässigt wie die Pflicht, glücklich zu sein.
Robert Louis Stevenson
Robert Louis Stevenson (1850 – 1894), schottisch-britischer Schriftsteller, Kindervereschmied
Keine Pflicht wird so sehr vernachlässigt
Glück
Keine Pflicht wird so sehr vernachlässigt wie die Pflicht, glücklich zu sein.
Robert Louis Stevenson
Robert Louis Stevenson (1850 – 1894), schottisch-britischer Schriftsteller, Kindervereschmied
Die wirkliche Liebe
Liebe
Einen Menschen zu nehmen, wie er ist, ist noch gar nichts. Dass muss man immer. Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist.
Alaine
Émile-Auguste Chartier (1868- 1951), französischer Philosoph, Schriftsteller, Journalist, Essayist, Philosophieprofessor
Das große Glück der Liebe
Glück
Das große Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
Julie de Lespinasse
Julie de Lespinasse (1732 – 1776), französische Schriftstellerin
gleichen den Wolken
Hoffnungen
Hoffnungen gleichen den Wolken: einige ziehen vorüber, andere geben Regen.
Abdul ala Maharri
Abdul al-Maharri (973 – 1057), arabischer Philosoph und Dichter
Bild: Abdul al-Maharri (973 – 1057)
dasselbe wollen und dasselbe nicht wollen
Freundschaft
Dasselbe wollen und dasselbe nicht wollen, das ist feste Freundschaft.
Sallust
Sallust (86 – um 35 v. Chr.), eigentlich Gaius Sallustius Crispus, römischer Geschichtsschreiber und Politiker
Amphrosime aus
Erstes Band: „Des Cajus Sallustius Crispus Werke: Amphrosime im 2. Band: Über die Verschwörung des Catilina`s und Bruchstücke aus den Geschichtsbüchern sammt Lebensabriß und Charakteristik des Sallustius“ (De coniuratione Catilinae oder Bellum Catilinae). Verfasser: Salust, um 41 v. Chr. Übersetzt von Karl Cleß. Verlag: Hoffmann’sche Verlags-Buchhandlung, Stuttgart, 1868. 282 Seiten. Erschienen sind zwei Bände.
Hoffnung
Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.
Epiktet
Epiktet (um 50 – 138 n. Chr.) griechischer Stoiker und Philosoph. Gründer einer Philosophenschule der Stoa
Aphorisme aus
Stobaios“Eclogae und Florilegium“ (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen). Flor. 110, 22
„Johannis Stobaei Florilegium“ by Stobaeus, 1856, Verlag: Lipsiae, B. G. Teubner
die nicht ihr Wattenmeer hätte
Freude
Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazierengehen kann.
Christian Morgenstern
Christian Morgenstern (1871 – 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Amphorisme aus
‚Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1905
die Umarmung eines Freundes
Freund
Viel Unrecht kann die Umarmung eines Freundes wieder gutmachen.
Jean-Jacques Rousseau
Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution
„Asmus omnia sua secum portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, I. und II. [-VIII.] Theil“ 1774-1812. Sechster Teil. Verfasser: Matthias Claudius. Verlag: Matthias Claudius, Hamburg und Wandsbeck, Herausgeber: F. Perthes, 1775
Nichts wiegt den Schatz so vieler gemeinsamer Erinnerungen auf
Freundschaft
Nichts wiegt den Schatz so vieler gemeinsamer Erinnerungen auf, gemeinsam durchgemachter schlimmer Stunden, Zerwürfnisse, Versöhnungen, und die Augenblicke, in denen das Herz warm wurde. Solche Freundschaften lassen sich nicht anfertigen.
Antonine de Saint-Exupéry
Antonie de Saint-Exupéry (1900 – 1944), französischer Schriftsteller, Pilot
Aphorisme aus
„Wind, Sand und Sterne“ (Terre des Hommes). Verfasser : Antoine de Saint-Exupéry. Verlag: Galllimard, 1939
„Wind, Sand and Stars“ by Antoine de Sanit Exupery. Translate from the French by Lewis Galantére. Verlag: Reynal & Hitchock, New York.
Schwarzer Schwan, und seltsam schwanken
Zwei
Drüben du, mir deine weiße
Rose übers Wasser zeigend,
Hüben ich, dir meine dunkle
Sehnsüchtig entgegen neigend.
In dem breiten Strome, der uns
Scheidet, zittern unsre blassen
Schatten, die vergebens suchen,
Sich zu finden, sich zu fassen.
Und so stehn wir, unser Stammeln
Stirbt im Wind, im Wellenrauschen,
Und wir können nichts als unsre
Stummen Sehnsuchtswinke tauschen.
Leis, gespenstig, zwischen unsern
Dunklen Ufern schwimmt ein wilder
Schwarzer Schwan, und seltsam schwanken
Unsre blassen Spiegelbilder.
Gustav Falke
Gedicht von Gustav Falke (1853 – 1916), deutscher Lyriker und Kinderbuchautor
Gedicht ‚Zwei‘ auf Seite 18 – 19 aus:
‚Gesammelte Dichtungen‘ von Gustav Falke. erster Band. Verlag Alfrede Janssen, Hamburg und Berlin, 1912